So gelingt die perfekte Weihnachtsgans

Ernährung

Gans gut getroffen

Es gibt Gänse jung und alt, weiblich und männlich oder in unterschiedlichen Gewichtsklassen, frisch an der Theke oder aus dem Tiefkühlfach (TK). Achten Sie bei allen auf das Frischezeichen einer zartrosafarbenen Haut. Ihre TK-Gans sollte eine intakte Hülle haben. Planen Sie je nach Größe 24 bis 48 Stunden zum Auftauen ein. Größer ist nicht besser. Je fetter die Gans, desto weniger Geschmack.

Heiße Sache

Möchten Sie eine saftige Gans essen, heizen Sie den Ofen ordentlich vor. Die Poren verschließen sich schneller bei direkter Hitze und schließen damit den Fleischsaft ein. Stetes Beträufeln des Vogels mit dem dennoch austretenden Saft ist ebenfalls zuträglich. Kleine Faustregel zu der Dauer im Ofen: pro Kilogramm eine Stunde Bratzeit.

Ist sie schon fertig?

Wenn Sie eine Gans zubereiten, stellen Sie fest, ob diese im Inneren gar ist. Ist kein Fleischthermometer zur Hand, reicht ein Schaschlikspieß, den Sie in den Vogel stechen und wieder herausziehen. Tritt dabei keine rote oder rosafarbene Flüssigkeit heraus, sollte er durch sein.

Alles hat einen Nutzen

Die Innereien einer Gans nutzen Sie für die Füllung. Haben Sie die Haut des Vogels vor dem Garen eingestochen, tritt beim Backen Fett aus. Fangen Sie dieses mit einer ofengeeigneten Form auf. Lassen Sie den entstandenen Sud etwas erkalten. Dann lässt sich das Fett leicht abschöpfen und bestens zum Braten zu verwenden. Ebenfalls können Sie das erstarrte Gänseschmalz auf Vorspeisenbrote streichen.

Die Königsdisziplin – das Tranchieren

Die Gans sollte etwas ruhen, damit sich die Säfte verteilen können, bevor Sie sie anschneiden. Eine Geflügelschere und ein scharfes Messer sind eine gute Wahl. Beginnen Sie mit den Flügeln und Keulen, wonach Sie die Brust von hinten nach vorne angehen. Entnehmen Sie die Füllung, servieren diese separat und trennen Sie dann das Brustfleisch vom Rumpf, bevor Sie es in Scheiben auf den Tellern vor den großen Augen Ihrer Familie und Freunde servieren.

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